Die Kunst GEHÖRT zu werden

Herzlich willkommen bei der Premiere! Sie lesen heute meinen ersten Artikel mit dem Thema Die Kunst GEHÖRT zu werden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch schon Zeit auf der Homepage verbracht haben, darum schreibe ich einen kurzen Beitrag – doch in der Hoffnung mit Nachwirkung.

Lassen Sie uns mit einem Beispiel beginnen. Denken Sie bitte an ein Gespräch mit Ihrem Ehepartner oder Ihrem Freund oder Ihren Arbeitskollegen oder Ihrem Geschäftspartner. Ihr Vis-á-Vis möchte Ihnen etwas erzählen. Etwas Wichtiges, Persönliches, Vertrauliches, etc..

Wie lange haben Sie es tatsächlich geschafft, ihr oder ihm zuzuhören? Wie lange haben Sie nur zugehört? NUR zugehört? ………….. Wann sind Ihre Gedanken zum ersten Mal abgeschweift? Woran mussten Sie sofort denken? Wann haben Sie gedanklich begonnen zu vergleichen – die Aussagen Ihres Gegenübers mit Ihren Gedanken? Wann haben Sie den Redefluss unterbrochen? Wie haben Sie unterbrochen – mit einem Vergleich, mit einem Ratschlag, mit dem Läuten Ihres Handys? Warum haben Sie zu reden begonnen? Was war der Auslöser? Wie lange konnten Sie sich nur auf Ihr Vis-á-Vis konzentrieren?

Und jetzt stellen Sie sich vor: Sie sind das Gegenüber. Sie möchten GEHÖRT werden. Was denken Sie gerade? Wie fühlen Sie sich jetzt?

Ich gebe Ihnen Zeit. Zeit zum Nachwirken. Zeit zum Nachdenken. Habe ich Ihnen jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt? Im nächsten Artikel kommen wir zur Sache. Die Kunst GEHÖRT zu werden hat einige Facetten. Wir lesen uns wieder im Mai.

Freudvolle Grüße
Sabine Staltner

Übrigens: Das Bild zeigt die Große Wachsmotte. Die „Galleria mellonella“ hat ein besonderes Gehör.
April 2017

2017-05-24T15:50:37+00:00